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  • Im April 08 leitete sie die Produktion „Orpheus in der Unterwelt – Hommage an Einar Schleef“ am Thalia Theater Halle. Dafür arrangierte sie die Operette neu für 150 Sänger, Sprecher, Rapper und Instrumentalisten auf unkonventionelle Weise.
  • Seit Oktober 07 ist sie als akademische Assistentin an der Hochschule für Musik Leipzig tätig. Ihre Aufgaben umfassen den Dirigierunterricht in Haupt- und Nebenfach, Partiturspielunterricht und Arbeit mit dem Hochschulsinfonieorchester.
  • Für die Akademie Musiktheater heute komponierte sie die Kammeroper „Fest.Akt“, die sie im Oktober 07 im Mousonturm in Frankfurt/Main vom Klavier aus leitete.
  • 2007 dirigierte sie im Februar die szenische Produktion „Samson et Dalila“ in der Philharmonie Lodz und Berlin und die Produktion „Kreutzersonate“ im Juni am Theater Freiburg, für das sie auch die Arrangements schrieb, die „Zauberflöte“ im August in Canberra und Glanerts „drei Rätsel“ in Buxtehude im September.
  • Im August 2006 leitete sie einen Opernworkshop zu Cosí fan tutte an der Australian National University.
  • Im August und September 2005 dirigierte sie eine Opernproduktion von Puccinis Suor Angelica und Gianni Schicchi am Capital Arts Theatre in Canberra, Australien.
  • Im März 2005 dirigierte sie die szenische Erstaufführung der „Brockes – Passion“ von Händel in der Berliner Philharmonie in einer Inszenierung von Hendrik Müller.
  • Seit 2005 ist sie Stipendiatin der „Akademie Musiktheater heute“.
  • Beim Dartington Summer Festival of Music in Großbritannien dirigierte sie mehrere Vorstellungen von Mozarts „Don Giovanni“ und Verdis „Falstaff“. Am Theater in Meißen leitete sie die Produktion von „Lysistrata“ (Linke) am Theater am Halleschen Ufer in Berlin Debussys „Pelléas et Melisande“.
  • Barbara Rucha arbeitete in den letzten Jahren als Gastdirigentin mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder, mit den Blechbläsern der Berliner Philharmoniker, mit den Berliner Symphonikern, mit der Neuen Elbland Philharmonie, mit dem deutschen Kammerorchester Berlin, mit den Hofer Symphonikern, am Staatstheater Cottbus und mit der Filharmonia Olsztynska sowie mit der Filharmonia Poznanska in Polen.
  • Von 1999 bis 2007 gestaltete Barbara Rucha als Leiterin des Karl-Forster-Chores Berlin eine eigene Abo-Reihe in der Berliner Philharmonie mit chorsinfonischem Repertoire. Konzertreisen mit dem Chor führten sie nach Griechenland, in die Schweiz und nach Südkorea. Am 8.Mai 2005 leitete sie anlässlich des 60. Jahrestages des Friedens in der Berliner Philharmonie das „War Requiem“ von Benjamin Britten mit dem Arthur Rubinstein Orchester Lodz, den Stipendiaten der Akademie der Berliner Philharmoniker und mehreren Chören. Das Konzert stand unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Thierse und wurde vom Hauptstadtkulturfonds und vom luxemburgischen Kulturministerium gefördert.
  • Barbara Rucha studierte Musikethnologie an der Universität Cambridge und schrieb ihre Masterthesis über den libanesischen oud-Spieler Rabih Abou-Khalil, der seit vielen Jahren in Deutschland eine Mischform aus arabischer Musik und Jazz spielt. 2002 erlangte sie an der freien Universität Berlin als Stipendiatin des Cusanuswerkes den Grad Doktor der Philosophie mit einer Dissertation zum Thema „Weltmusikfestivals – Begegnung mit dem Fremden auf eigene Weise“.
  • Ihr Dirigier- und Musikstudium absolvierte sie zunächst an der Universität London (George Hurst) und als Erasmus-Stipendiatin an der Sorbonne in Paris. 1996 bestand sie ihr Dirigierdiplom am Rimsky-Korsakoff-Konservatorium in St. Petersburg in der Dirigierklasse von Prof. Musin mit Auszeichnung und gewann den Preis für Dirigieren des Bayerischen Musikfonds. An der Hochschule für Musik Dresden (Prof. Kluttig) legte sie 1999 das Konzertexamen für Dirigieren ab.
  • Barbara Rucha wurde 1972 in München geboren.


Biografie

   

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